Meine Stärken - mein Kapital

Suche deine Chance

Kennst du deine Stärken und Schwächen?

Kennst du deine Fähigkeiten und Talente?

Ja? Setzt du sie auch an der richtigen Stelle ein?

"Mmh - weiß nicht so genau, manchmal ja, manchmal nein.

Ich passe mich halt an. Wenn ich mit einer Aufgabe konfrontiert werde und ich merke, da bin ich etwas überfordert, dann vertusche ich meine Schwächen schnell und erledige die Aufgabe so gut ich kann.

 

Bei meinen Stärken muss ich nicht lange überlegen - wenn ich sie einsetzen kann, fühle ich mich sicher und weiß, hier mache ich alles richtig.  So ist das Spiel"

Bin ich wandlungsfähig oder beharre ich auf meiner Meinung?

Die obige Antwort spiegelt die Wandlungsfähigkeit wider. Ich kann mich blitzschnell anpassen und meine Stärken dann einsetzen, wenn ich es brauche.

 

Schwächen überspiele ich. Muss ja nicht jeder gleich bemerken, dass ich unsicher bin.

 

Schwieriger wird es, wenn ich auf meiner  Meinung beharre, da frage ich mich,  zeugt das von einer besonderen Stärke ?

Es kommt darauf an, worüber geredet wird. Wenn ich zu 100 % von der Richtigkeit meiner These überzeugt bin, kann ich darauf beharren. 

 

Stößt das Verhalten nicht auf Widerstand?

Fühlt sich mein Gegenüber nicht bedrängt, wenn ich auf meiner Meinung beharre?

Es heißt doch, "Der Klügere gibt nach"

 

Das ist ein Zitat von der Schriftstellerin Marie von Ebner-Eschenbach. 

Es wird damit ausgesagt, dass der oder die Klügere nachgeben soll, wenn es nicht zu einer Einigung kommt.

Doch welche Folgen kann solch ein Verhalten  haben?

 

Wenn es stimmt, dass der bzw. die Klügere von ihrer Überzeugung abweicht, damit der "Frieden" gewahrt bleibt und es nicht zu einer Auseinandersetzung führt, kann das fatale Folgen haben.

 

Das Beharren auf der eigenen Meinung, kann zu krampfhaften Beziehungen führen, die Situation verhärtet sich und es wird zur keiner Einigung kommen. Das können wir gut in Talk -Shows beobachten.

Es artet in einer Art Geplänkel aus, die Bälle werden hin und hergeschoben, im Endeffekt will niemand richtig Stellung beziehen und "Klartest" reden.  Jeder versucht sich irgendwie heraus zu winden.

 

Im Grunde ist es ein unsinniger Spruch, der gerne auch  in der Erziehungsarbeit genutzt wird.

Streiten sich zwei Kinder um die Bauklötze, wird dieser Spruch gerne benutzt, damit Ruhe herrscht.

 

Wenn ich beispielsweise in einem Unternehmen nach diesem Motto nachgebe, weil der Chef auf seiner Meinung beharrt, ich jedoch die schlechten Folgen kenne, dann würde ich nachgeben und damit die schlechtere Lösung wählen.  Ich will mich vielleicht damit beim Chef beliebt machen, doch es könnte ja später schlecht ausgehen, wenn dieser merkt, dass er falsch lag.

 

"Warum haben Sie mich nicht auf die Folgen aufmerksam gemacht? Nun stehen wir dumm da. Die Konkurrenz schläft nicht und macht jetzt genau das, was ich vermeiden wollte. Sie wussten doch, was kommen wird. Ich brauche keine Mitarbeiter, die zu allem Ja sagen. Ich brauche fähige Mitarbeiter, die mitdenken und Lösungen präsentieren."

Nachgeben kann also auch zum Bumerang für mich werden. 

"Ja sagen"  um jeden Preis? 

Das kann -wie gesagt- im Berufsleben wie auch im  Privatleben  für mich negativ enden.

Von einer Stärke zeugt es, wenn ich die Situation gründlich durchdenke und dann entscheide, wessen Meinung ich teile bzw. ob ich meine Überzeugung kund tue.

 

In der Erziehung sollte ich Stellung beziehen, egal, ob ich die Szene (Streit) beobachtet habe oder nicht. Auch Dreijährige können bereits vehement ihre Meinung äußern. 

Und wenn  im Sandkasten keine Einigung erzielt werden kann, werden die Streithähne eben kurzerhand getrennt.  Wir wissen doch, wie schnell Kinder sich wieder versöhnen!

Wonach richte ich mich - was will ich erreichen?

In meinem Kurs "Profil-Check" geht es um diese Fragen. Es geht darum, herauszufinden wie ich "ticke", salopp gesagt. Wenn ich weiß, wie ich "ticke", dann kann ich meine Stärken dort einsetzen wo ich es brauche.

 

In der Schule lernen wir das weniger. Dort ist Anpassung gefragt. Eigenes Denken stört sogar.

 

Es kommt auch hier bei diesem Thema mal wieder darauf an, was ich eigentlich erreichen will.

Will ich, dass die Kinder (als Beispiel) mich nicht nerven mit ihrem ewigen Gezanke, dann gebrauche ich den Spruch, "der - die Klügere gibt nach". Oder sage: "Du bist die Ältere, also sei klug und gib nach"

Ich weiß noch, dass meine Schwester immer wütend wurde, wenn unsere Mutter das sagte. Ich war meistens fein heraus, denn ich war ja die Jüngere, das musste man mir nachsehen!

 

Später, im Berufsleben funktioniert das meistens nicht so einfach.

"Frau Sowieso ist schon 20 Jahre bei uns und weiß bestens Bescheid. Also richten wir uns danach- auch Sie, Herr Jungspund, auch wenn Sie meinen, alles besser zu wissen."

Das ist auch eine Ansage! 

Wie finde ich heraus, was meine Stärken sind? 

Wir wissen also jetzt, dass es oft keineswegs einfach ist, "Stärke" zu beweisen. 

Dabei bin ich doch so stolz darauf, mein Können und Wissen unter Beweis zu stellen - und jetzt möchte keiner etwas davon erfahren. Was lerne ich daraus? Ich arbeite bald  "Pflicht nach Plan", richte mich nach den Entscheidungen von Frau Sowieso und halte meinen (vorlauten) Mund.

Kindergarten pur, denke ich insgeheim.

 

Ist es wirklich so im Berufsleben?

Sind wir alle eingefahren, arbeiten wir nach Regeln von vorgestern?

Wie kann ich meine Stärken zielgerecht einsetzen?

"Ich bin mir meiner Fähigkeiten wohl bewusst und möchte sie auch zeigen. Was muss ich tun, damit ich gehört werde?"

1. Ich fokussiere mich auf mein Ziel. Das bedeutet, ich wäge ab, wann ich meine starke Seite einsetzen kann oder muss und in welchen Situationen ich mich zurückhalte. Auch Zurückhaltung kann zielorientiert sein. Denn nicht jeder "Zweikampf" muss gewonnen werde. Konzentriere dich auf das Wesentliche.

2. Druck vermeiden. Wenn ich merke, hier geht es um reine Ausübung von Macht  und nicht um die Sache selbst, dann bin ich eben "die Klügere" oder "der Klügere" - sprich, Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden. Es gibt wesentliche Momente, wo ich meine Stärken ausspielen kann. Garantiert!

3. Definiere dein Aufgabengebiet exakt. Lasse dich unter keinen Umständen für etwas einspannen, was nicht zu deinem Aufgabengebiet gehört oder dir dienlich ist. Das bedeutet jedoch keinesfalls, der Kollegin oder dem Kollegen mal beiseite zu stehen  oder "aus der Patsche zu helfen" .

Stets zu den Besten gehören?

"Ich bin besser als die anderen - sie begreifen es nur nicht!"

 

Dieser Ausspruch klingt ganz schön blasiert und kann zu einem schlechten Betriebsklima  führen.

Andererseits ist es eine Tatsache, dass viele Arbeitnehmer ihre kostbare Zeit damit vergeuden, dass sie anderen unbedingt "beweisen" wollen, dass sie die Besseren sind. War ja schon in der Schule so!

 

Wenn du erfolgreich die Karriereleiter hinauf klettern willst, dann konzentriere dich auf deine Stärken, nicht auf die Kollegen. Der Erfolg kommt, wenn du ihn gezielt anpeilst.

 

"In drei Jahren möchte ich Führungskraft sein in dem Bereich XY" - das ist der Weg zum Ziel.

Verfüge ich über die Qualifikation, um solch einen Posten zu erhalten?

Wenn nicht, an eine Weiterbildung denken. 

 

Hast du die Qualifikation, dann  suche dir ein Umfeld, wo du deine Stärken auch wirklich einbringen kannst. Du musst dir nichts beweisen und auch nicht den Kollegen, allenfalls deinen zukünftigen Vorgesetzten. 

Gegebenenfalls musst die die Bereitschaft mitbringen, einen Stellungswechsel in Erwägung zu ziehen. 

 

Wenn du an deinem jetigen Arbeitsplatz keinerlei Chancen siehst, jemals einen höheren Posten einzunehmen, vergeudest du kostbare Zeit und verlierst dich in Zweikämpfen.

 

Unzufriedenheit ist die Folge. 

 

Aussichten

Ich hoffe, dass ich dir mit meinen Aussagen  helfen konnte.

 

Das und noch viel mehr findest du in meinem Kurs PROFIL-CHECK.

https://annmadt.myelopage.com/s/annmadt/profil-check-1

 

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