Entscheidungen treffen

Die Zeichen stehen auf rot

Ich will endlich eine Entscheidung treffen. So wie es jetzt ist,  geht es nicht voran. 

Vom Wunsch zum Ziel klingt schlüssig, doch was mache ich, wenn ich nicht mal weiß, was ich mir wünsche?

Ich stehe an einer Stelle, an der die Erde zu brennen scheint. Die Zeit rückt voran, alle um mich herum scheinen zu wissen, was sie wollen, jedenfalls kommt es mir so vor und ich? Ich bleibe starr stehen, da wo ich bin und weiß doch, ich muss etwas tun. Nur was?

Selbstverwirklichung ist das Gebot der Zeit

 Wie und womit fange ich an?

Will ich überhaupt eine Familie gründen?

Will ich lieber die Welt bereisen?

Will ich unabhängig bleiben?

Will ich doch lieber einen festen Arbeitsplatz?

Will ich Freelancer sein?

Wenn ja, in welche Sparte kommt für mich in Frage?

 

Dann kommen wir immer wieder darauf zurück:

Was sind meine Fähigkeiten?

Wo liegt mein Potenzial?

Was ist erweiterungsfähig?

Wo stagniert es?

Also doch das Hobby zum Beruf machen?

Doch schon lauert die Falle.

Was ich in meiner Freizeit mit Leidenschaft betreibe, ist mit viel Arbeit und Anstrengung verbunden, wenn ich es professionell ausüben will.

 

Hier lauert die Gedankenfalle:

Ich muss perfekt sein, um meine Leidenschaft anpreisen zu können.

 

Und schon sitzt mir die Angst im Nacken, mich blamieren zu können.

Was will die mir sagen, fragen die Leute dann?

Ich sehe schon im voraus ihre Skepsis im Gesicht stehen, wenn ich zaghaft von meinen Plänen erzähle.

 

"So einfach, wie du dir das vorstellst, ist es nicht", kommt prompt der Einwand.

 

Da wird mir klar: Ich muss erstmal mein Handwerk gründlich lernen, bevor ich meine Idee anbiete. 

 

Beim googeln  springt  mir sofort  die Realität ins Auge:

90 % der Start up's gehen unter!

 

Meine Güte, da brauche ich erst gar nicht anzufangen. 

 

Erstmal eine Nacht oder ein paar Nächte das Vorhaben  überschlafen.

Vom Wunsch zum Ziel?

Was spricht eigentlich dagegen?

Schließlich ist mein Hobby die naheliegende Lösung meiner Probleme.

Ich stricke bereits seit meiner Schulzeit mit Begeisterung. 

Beim Basar und auf Flohmärkte sind meine kleinen Kunstwerke bestens angekommen.

 

Warum sollte ich das nicht professionell machen, was mir am meisten Freude bereitet?

Ohne meine Stricknadeln fühle ich mich als halber Mensch!

Ein Denkanstoß gratis dazu

Ich stehe auf einen Berg oder Hügel und schaue in die Ferne.

 

Welche Wünsche tauchen auf?

Was erwarte ich von der Zukunft?

 

Mir wird klar: 

Es reicht nicht mehr, nur leben zu wollen, sondern wir wollen  b e s o n d e r s  leben.

Wir wollen uns am liebsten ALLE Wünsche erfüllen, wie als Kinder in einem Spielzeugladen. 

Das war immer wie im Paradies. Alles haben zu können - der Wunschtraum schlechthin!

Von allem nur das Beste

Nicht nur irgend etwas muss es sein, sondern das Beste von einer Sache:

Die besten Laufschuhe,  das beste Fahrzeug, der beste Fernseher, das schönste Sofa, die glitzernde Halskette, das beste Bier, der beste Champagner, der teuerste Wein, die leckerste Praline, der beste Club, das tollste Hotel, der höchste Wolkenkratzer - die Liste ist unendlich lang. 

Und unendlich sind auch unsere Wünsche.

Doch Halt! Eines müssen wir bedenken, ehe wir drauf los stürmen:

Wir stehen im Wettlauf mit der Zeit, denn wir haben nicht unendlich viel Zeit und merken, dass wir nicht alles haben können und machen können, was uns präsentiert wird. Wir müssen uns entscheiden.

Auf die richtige Wahl kommt es an

Wohin will ich?

Was will ich erreichen?

Was ist mir wichtig?

 

Wie soll ich mich entscheiden? Und vor allem: FÜR WAS?

 

Wie kann ich sicher sein, was für mich gut ist?

 

Auf die Werbebotschaften kann ich mich nicht zu 100 % verlassen. 

Auch nicht auf die Empfehlung meiner Freundin oder besten Kumpel, womöglich wird sie bzw. er dafür bezahlt, dass sie mir dieses oder jenes vorschlägt. Das ist alles andere als neutral.

 

Wir stehen heutzutage der Vielfalt der Angebote hilflos gegenüber. Viel fühlen sich damit überfordert, die  passende Wahl für sich zu treffen. 

Entscheide dich für EINE Sache und ziehe los

Sich informieren ist gut, kann jedoch auch leicht zum Verzetteln führen.

Irgend wann sollte ich auf mein Inneres hören: Was liegt mir wirklich am Herzen?

 

Wenn ich sage: Stricken IST mein halbes Leben, da kann nichts schief gehen, da fühle ich mich sicher und wohl, ich bringe viel Erfahrung mit und habe auch einige Ideen, die ich gerne verwirklichen möchte, dann steht die Entscheidung in meinem Inneren bereits fest. 

 

Wichtig ist auch, das zu tun, was einem leicht fällt. Es macht auch keinen Sinn, sich zu quälen, nur weil irgendein Trend sich mir aufdrängt. Oft ist das Alltägliche Erleben der Wegweiser. Etwas völlig anderes anzugehen, was mir fremd ist, das geht meistens eher schief als das, mit was ich mich schon lange beschäftige. Daran kann ich immer anknüpfen.

 

Also frage ich mich:

In welcher Sache bin ich mir sicher?

Was fällt mir leicht?

 

Wenn mir so gar nichts einfällt , kann ich nach Alternativen forschen. Was könnte ich sonst noch tun, was mir Spaß macht, ich aber nicht so recht weiß, ob mir das auch liegt?

 

Ich kann auch fragen:

In welchem Bereich habe ich noch Ressourcen?

Daran kann ich ebenfalls anknüpfen.

 

Ein gut ausgearbeiteter Plan ist der halbe Erfolg!

Wo stecken meine Potenziale - nicht ausgeschöpfte Möglichkeiten?

Wenn du keine Entscheidung finden kannst - dann wandere noch eine Weile umher und denke dabei an die Dinge, die du unbedingt irgendwann einmal verändern wolltest.

 

Was hast du dir dabei erträumt?

Wie hast du dir ein Leben vorgestellt?

 

Oder: Wer oder was war für dich das spannendste Buch, der tollste Film, der bewunderte Star?

Wem wolltest du nacheifern?

 

Jetzt lachst du möglicherweise darüber, was du in der Kindheit alles so gemacht hast. Welche Sticker du gesammelt hast. Welches Kuscheltier du niemals vergessen hast? Was hat dir so richtig Freude gemacht?

Schwelge in Erinnerungen - frage deine Eltern oder Großeltern oder andere näher stehende Personen:

Was berichten sie über dich und deiner Begeisterung?

 

Wir kennen das doch:

"Du warst immer wie Onkel Bastian. Stundenlang hast du mit ihm Schach gespielt. Was findest du am besten daran?  Warum fühltest du dich so wohl?"

 

Oder:

"Du wolltest immer zu Tante Martha. Die hat immer so einen leckeren Kuchen gebacken. Du wolltest dabei immer helfen. Du kamst gar nicht mehr nach Hause. Was hat dir Tante Martha bedeutet?"

 

Manchmal ist es ja gar nicht die Tätigkeit, die uns gefallen hat, sondern etwas völlig anderes, beispielsweise das "Die Tante Martha" so viele Geschichten erzählen konnte und der Onkel Bastian immer ein offenes Ohr hatte für die kleinen und größeren Probleme. Daraus können wir als Erwachsene eigene Schlüsse ziehen, die uns weiter helfen, anstehende Entscheidungen zu treffen.

 

"Ja, stimmt, bei Papas besten Freund konnte ich stundenlang in dessen Werkstatt stehen und zugucken.

DAS ist die Idee  - ich werde ihn mal besuchen, ob er die Schreinerei noch hat. Klasse Idee"

Eure

AnnMadt

 

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