Orientierung im Leben

 

 

Wonach richte ich meine Entscheidungen?

  • An das nächste Event
  • An der Börse
  • An meine Arbeit/Firma/Chef/Chefin/Arbeitskollegen
  • An den Bedürfnissen meiner Familie
  • An meinem Geldbeutel
  • An den Medien
  • An der Werbung
  • An den sozialen Netzwerken
  • An der Politik
  • An meinen Fans / Follower
  • An den Wünschen meiner Kunden

(Die Liste kann beliebig verlängert werden. Es gibt keine Rangfolge)

Was fehlt in der Liste?

  • Ich orientiere mich nach meinen Bedürfnissen, Wünsche und Ziele im Leben 

 

Oder stelle ich meine eigenen Wünsche zurück?

Wenn ich das mit Ja beantworte, dann kommt die Anschlussfrage:

"Warum?"

Was ist der Grund, weshalb du dich selbst hinten anstellst?

Alles andere um dich herum scheint wichtiger zu sein, als deine eigenen Bedürfnisse.

"Mir sind Dinge wie innere Zufriedenheit wichtiger als der äußere Erfolg", kann hier die Antwort heißen.

Soll diese Aussage so stehen gelassen werden oder wollen wir sie hinterfragen?

"Beides ist wichtig," könnte nun die nächste Aussage sein, "mein inneres Empfinden sowie Erfolg haben wollen indem was ich tue sind gleichermaßen wichtig."

Du könntest auch sagen:

"Die innere Zufriedenheit steht im Zusammenhang mit dem äußeren Erfolg."

Auch das ist eine "richtige" Antwort, denn bei dieser Frage gibt es kein richtig oder falsch.

Wenn ich beispielsweise am Anfang des Tages den Börsenbericht verfolge, kann das Zufriedenheit auslösen, wenn das Ergebnis für mich positiv ist oder eben auch eine Missstimmung erzeugen, wenn es nicht so glatt läuft, wie ich mir das ausgerechnet habe.

 

Oder es trübt meine Laune, wenn ich bereits Montag Mittag genervt bin von den Anfragen meiner Kunden.

Im Gegensatz dazu steht dazu, wenn ich einen guten Abschluss gemacht habe bei einem Geschäftstreffen.

 

So, wie du deine Entscheidungen triffst, kann die Folge als positiv verbucht werden oder natürlich auch negativ. Das hat mit Selbstakzeptanz zu tun. Sich in den eigenen Entscheidungen sicher sein, sich selbst anzuerkennen und dafür gerade zu stehen.

 

Akzeptanz bedeutet: 

Annehmen, Einverständnis

 

Beispiel:

Nehmen wir einmal an, ich will studieren, weiß aber nicht genau was ich studieren soll.

Eine Freundin schwärmt von ihrer eigenen Entscheidung und rät:

"Stell dir nur einmal vor, wieviel Geld du damit verdienen kannst. Du wärst schön blöd, wenn du das nicht studieren würdest und anschließend dir einen Job in der passenden Branche suchst. Fachleute sind gefragt. Da hast du alle Chancen"

 

Sagst du "Ja" dazu - dann bist du mit der Aussage deiner Freundin einverstanden.

 

Wenn du bei diesen Worten jedoch einen Widerstand verspürst, könnte die Antwort lauten:

" Ich probiere es mal, aber ich weiß nicht, ob ich das schaffe,"  bedeutet dies, dass du mit ihrem Rat keinesfalls  übereinstimmst, deinen inneren Widerstand jedoch ignorierst. 

 

Es erscheint dir vernünftig zu sein, dieses Studium zu machen, doch im Inneren weißt du genau, dass es keineswegs deinen wahren Wünschen entspricht. 

 

Du machst deine Entscheidung von dem Urteil deiner Freundin abhängig.

Ihr Rat erscheint dir vernünftig zu sein, doch es ist auf keinen Fall DEINE eigene Entscheidung.

 

 

 

 

EIGENE Entscheidungen zu treffen ist nicht gerade das, wozu wir ermuntert werden.

 

 

Wer oder was gibt mir denn Entscheidungshilfe?

Du musst dir nichts beweisen oder gar verstecken. Du hast eine eigene Meinung, die du äußern kannst und dich zu dem Ergebnis führt, dass dich befriedigt.  Du musst dich nicht der Mehrheit beugen, aber auch nicht zum Rebell werden, wenn du das nicht möchtest. 

 

Selbstakzeptanz bedeutet, dass du durchaus Unsicherheit und Schwächen zugeben kannst, und nicht alles perfekt machen musst, auch nicht bei Entscheidungen, die wichtig sind für deine Zukunft.

 

Wichtig ist deine eigene Motivation. Wofür tue ich das?

Deine Motivation steigert sich automatisch, wenn du hinter deinen eigenen Entscheidungen stehst. Die Freundin mag ja durchaus recht haben, in dem, was sie rät, doch abzuwägen ist es, ob es auch DEIN Ziel ist, . Die Chance, es mitten drin aufzugeben, erhöht sich, wenn du etwas tust, wovon du nicht  überzeugt bist. 

 

Wenn du einen inneren Widerstand verspürst, dann ist es eben keineswegs deine eigene Entscheidung.

 

Schau dir von allen Seiten deine Entscheidung an. 

 

Gibt es Alternativen?

 

Wie sieht das Ergebnis deiner Entscheidung aus? (Blick in die Zukunft)

 

 

Soll ich Entscheidungen an Vorbilder treffen?

"Sie ist so erfolgreich in den sozialen Netzwerken unterwegs, ihr Erfolg ist grandios. So selbstsicher möchte ich auch sein - sie trifft in allem die richtige Entscheidung"

 

Diese Aussage wird oft gemacht. Wir kennen das auch von den Kaufempfehlungen, die uns angezeigt werden, wenn wir ein bestimmtes Produkt bestellen.

"Der Kunde, der dieses Produkt kauft, hat auch Produkt XY gekauft"

Oder:

"Mehr Empfehlungen für dich"

"Andere haben auch dieses Produkt angesehen...."

"Diese Produkte passen auch zueinander......."

"Wenn du Produkt A,B und C kaufst, erhältst du für Produkt C  einen Rabatt von 50 %"

Usw. Und so fort.

 

Das sind Verlockungen des alltäglichen Lebens. Wenn du Produkt C kaufst, obwohl du es gar nicht brauchst, dann bist du der Verlockung erlegen. Kommt das oft vor, leidet nicht nur dein Konto darunter, sondern auch eventuell dein Selbstwert.  Selbstzweifel machen sich breit.

 

"Ich akzeptiere halt, dass ich so bin. Ich lasse mich leicht und gerne überreden."

Dann kann ich als Begründung natürlich auch sagen, egal, ob ich auch wirklich so denke.

 

Ich muss nicht jeden Fehlkauf gleich als Schwäche auslegen, das wäre ja auch äußerst zweifelhaft. 

Doch wenn ich immer mehr an mir zweifle, dann könnte es an fehlender Selbstakzeptanz liegen.

 

Äußerungen wie diese gehören dazu:

"Ich mache sowieso alles falsch. Andere sind eben besser als ich".

 

Wir lernen bereits in der Schule uns mit anderen zu vergleichen. XY ist eben der Bessere und Klügere.

Da kann ich nichts machen.

 

Na und?

Dann ist XY eben in dem Fach besser als ich. Möglicherweise ist AS auch sportlicher als ich. Und MM ist sowieso in allem gut und die Beliebteste in der Klasse.

 

Doch ICH habe auch positive Seiten an mir. ICH muss mir das nicht täglich beweisen.

Das Leben ist KEIN Kampf oder sollte es zumindest nicht sein.

 

Wenn du deine Entscheidungen täglich in Frage stellst, setzt du dich damit nur unnötig unter Druck. 

Wenn du dich gerne an Vorbilder orientierst, dann ist das auch kein Fehlverhalten. 

Durch Vorbilder lernen wir uns selbst besser kennen. 

Und: Das, was du an einem Vorbild so bewundernswert findest, hast du selbst in dir, möglicherweise nur noch nicht entdeckst-

Eine einfache Formel

Niemand orientiert  sich an ein Vorbild, was gänzlich anders ist als ich selbst.

Wenn wir ein Vorbild (oder Idol) haben, dann hat es etwas in sich, was ich auch besitze.

 

Wenn du so denkst, ist das schon ein ganz schönes Stück hin zur Selbstakzeptanz.

Suche danach, was du an dem oder der anderen bewunderst. 

 

Dein Vorbild ist kein Fußballheld, wenn du Fußballspielen hasst.

Dein Vorbild ist kein Formel 1 Fahrer, wenn du Motorsport ablehnst.

Dein Vorbild ist keine Modepuppe, wenn du Künstliches ablehnst.

 

 

Die Formel lautet:

Betrachte dein Vorbild genau und finde die eigenen Stärken und Fähigkeiten heraus.

 

Sprich mit einer Freundin oder Freund über das Thema "Idole".

 

Meine Freundin hat Beethoven als Idol, ich einen Rockstar, eine andere eine Leistungssportlerin und die vierte im Bunde Albert Einstein. 

Das ergab lustige und interessante Gespräche -

Beethoven steht für Genie und Wahnsinn

Rockstar für Rebellentum

Sportlerin für Leistung und Ausdauer

Albert Einstein für Intelligenz - wen wundert's?

 

An deinen Vorbildern erkennst du, was für dich wichtig ist.

 

Wenn ich weiß, was ich selbst in mir trage, betrachte ich mich  wohlwollender und lege Selbstzweifel ab.

I

Zur Selbstakzeptanz gehören Selbstvertrauen und Mut, eigene Entscheidungen zu treffen.

 

All diese Dinge lernst du in meinem Kurs "Selbstakzeptanz"

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Eure

 

AnnMadt

 

 

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