Eine Portion Selbstbewusstsein zum Mitnehmen, bitte

Eine Prise Selbstsicherheit garniert mit einem Sahnehäubchen

Ich steige aus dem Bett und denke:

ohne Selbstzweifel und  Unsicherheiten  leben - das ist mein größter Wunsch......

 

Was mache ich stattdessen? 

Ich mache mich fertig für die Arbeit,  mahne meinen Sohn zur Eile - die Schule wartet und auf mich ein langer Tag im Büro.

 

Vorher geht es noch rasch zur Bäckerei. Während sich mein Sohn ein dick bepacktes leckeres Sandwich aussucht, schaue ich sehnsüchtig auf die kleinen Sahnetörtchen, die mich auffordernd anzulächeln scheinen, mmh, da muss ich unbedingt eins von haben!

Solch ein Stück Kuchen bestellen mit einem Topping aus einem Spritzer Sahne  - was für ein Genuss!

 

"Einmal zum Mitnehmen, mmh, lecker!"

Der Tag ist gerettet!

 

Mein Wohlbefinden steigert sich ins Unermessliche!

Mein Kalorienverbrauch allerdings auch!

"Ach, was, " übertöne ich meinen inneren Kritiker, "was soll's , ich muss mir auch mal was gönnen können."

 

Schnell hinaus aus der verführerischen Bäckerei und ab geht' s zur Schule.

Auf dem Weg überlege ich,  wie schön es wäre, wenn es eine Portion Selbstsicherheit zu kaufen gäbe!

Ich würde es genüsslich verputzen und könnte danach beschwingt in den Tag starten. 

 

Nichts könnte mich erschüttern - mein Selbstvertrauen wächst Schritt für Schritt.

Ich muss nicht mehr die Erwartungen anderer erfüllen - ich bin genauso klug und erfolgreich wie andere auch. Ich brauche mich nicht mehr zu verstellen.  Ach wie schön könnte die Welt doch sein!

Mein Plan

Statt mich mit Selbstzweifel herumzuquälen, konzentriere ich mich ab sofort auf meine Stärken und Fähigkeiten.

 

Kritik prallt an mir ab.  Ich werde meine Meinung laut vertreten und äußern.

 

Die erste Maßnahme:

  • Bewusst Zeit für mich selbst nehmen
  • Ich nehme mir täglich eine Auszeit und tue, was MIR Spaß macht
  • Ich ergattere mir ein Stückchen vom  Glücklichsein  
  • Ich mache ab sofort täglich einen gemütlichen Spaziergang im Park in der Mittagspause
  • Ich komme zur Ruhe und zur Gelassenheit
  • Ich besinne mich auf mich selbst
  • Vermeintliche Fehler und Schwächen ignoriere ich
  • Ich stärke mich täglich ein Stückchen mehr
  • In der Arbeit lasse ich mich nicht mehr herunterziehen
  • Ich setze mich durch

Vorsatz vs. Wirklichkeit

Ich setze meinen Sohn an der Schule ab und gehe beschwingt in Richtung meiner Arbeitsstätte

 

An der Bürotür fängt mich mein Chef ab:

"Frau Immerda, Sie sind 5 Minuten zu spät! Sie müssen schneller werden.  Schauen Sie sich unsere neue Mitarbeiterin an, diese sitzt schon 10 Minuten vor Arbeitsbeginn an ihrem Schreibtisch und erledigt ihre Aufgaben in doppelter Geschwindigkeit. Ich schätze Sie ja, doch so geht es nicht weiter."

 

Wie reagiere ich darauf?

In der Mittagspause schreibe ich schnell den Bericht, der bereits seit einer Woche auf meinem Schreibtisch liegt und längst fertig sein sollte. 

 

Ich kann ja morgen mit dem Spazierengehen beginnen, beschwichtige ich mich.

 

Dann bekomme ich eine Email von der Klassenlehrerin meines Sohnes:

"Hallo, Frau Immerda, ich muss Sie unbedingt zu meiner Sprechstunde morgen Mittag bitten. Leider lassen die Leistungen von Fynn in letzter Zeit sehr nach und er stört im Unterricht anstatt mit zu machen.

Vorhin hat er seine Klassenkameradin Svenja an den Zöpfen gezogen. So geht das nicht! Wenn er so  weiter macht, kann ich leider keine Empfehlung zum Gymnasium geben. Darüber möchte ich mit Ihnen sprechen!"

 

Oh  Schreck! Fynn ist in der 4. Klasse und die ist entscheidend über seine zukünftige Schullaufbahn.

Ich muss unbedingt mehr mit ihm lernen und ihm  Selbstdisziplin beibringen.

 

Ade, Hobby! Das Kind geht ist wichtiger!

 

Trotzdem:

Ich will mich nicht unterkriegen lassen und spreche mir Mut zu.

Die Portion Selbstbewusstsein, die ich mir heute morgen gekauft habe, soll nicht umsonst sein!

Mit Elan zum Erfolg

Das bekomme ich schon alles in den Griff.

Ich bin doch schließlich eine Super-Mama und überhaupt - die neue Kollegin kocht auch nur mit normalem Wasser. Ich weiß schließlich, wo ich stehe und was ich kann!

 

 

Fazit:

  • Wo sind meine persönlichen Grenzen?
  • In welchem Bereich möchte ich mein Potenzial ausbauen?
  • Wobei kann ich mich entspannen?
  • Wie kann ich Energie tanken?
  • Was tut mir gut und was nicht?
  • Was finde ich positiv an meinem Alltag?

Was kann ich aus eigener Kraft positiv verändern?

Ich kann beispielsweise in einem ruhigen Moment zu meinem Chef gehen und ihm sagen, dass ich seine Kritik an meiner Arbeitsweise für ungerecht befinde. Er muss doch wissen, dass ich in den 15 Jahren der Mitarbeit zuverlässig wie ein Uhrwerk bin, ich gut und verlässlich meine Arbeit erledige und er sich voll und ganz auf mich verlassen kann. 

 

Und außerdem -  die neue Kollegin mag zwar schneller sein, sie muss sich jedoch erst beweisen, dass ihre Tätigkeit auch gründlich ausgeführt wird und dem Teamgeist entspricht. 

 

Außerdem ist eine Gehaltserhöhung überfällig!

 

Und was die Sache mit Fynn betrifft:

Mit der Klassenlehrerin werde ich mal Tacheles reden. Von Fynn weiß ich, dass sie in letzter Zeit ziemlich unkonzentriert ist, sich oft verspricht und schnell aus der Haut fährt und herumschreit. Vielleicht liegt es ja an IHREM Unterrichtsstil, ich frage mal die anderen Eltern, ob sie das auch bemerken. 

 

Von nichts kommt nichts. Warum sollte ausgerechnet MEIN Sohn plötzlich schlechte Leistungen bringen und sich unverschämt verhält?  Fynn ist seit 3 1/2 Jahren ein guter Schüler und beliebt bei seinen Klassenkameraden, ER hat keinen Grund, seine Tischnachbarin an den Haaren zu ziehen. 

Was ist da los? Das möchte ich auch  mal wissen?!

 

Fynn ist ein KIND und kein Roboter?

Er soll lernen, na klar, aber er muss keine Leistung erbringen, wie die Schule es verlangt. 

Die Schule ist für die Kinder da und nicht umgekehrt. 

Das müssen die mal langsam kapieren.

 

Natürlich sollen die Kinder nicht den Lehrkräften auf der Nase herumtanzen, das will ich ja Zuhause auch keineswegs, doch sie zeigen nun mal ihre Emotionen direkt und impulsiv.

Selbstsicherheit lässt sich trainieren

Schwächen hat jeder Mensch. Auch schlechte Tage wie auch gute Tage. Mal machen wir unsere Sachen in Zufriedenheit aller, mal haben wir einfach nur schlechte Laune (mieses Wetter). 

 

Wir machen uns oft zu viel Druck, wollen ständig auf der Höhe unseres Schaffens sein,  wollen  beweisen, dass wir von Wert sind. Wir wollen uns beliebt machen und anerkannt werden. Und wohlgeschätzt natürlich auch!

 

Das müssen wir aber gar nicht. Sich den Erwartungen der Umwelt zu beugen bedeutet auch, das eigene ICH ein Stück weit aufzugeben, das ist keineswegs das, was ich anstrebe.

Ich möchte gesehen und anerkannt werden, wie ich bin und nicht, wie andere es haben wollen.

 

Wir wollen nach außen hin glänzen, doch ist es auch der RICHTIGE Weg für uns?

Sicher immerzu anpassen - an was denn und wer bestimmt das?

 

Erschöpfung macht sich breit, wenn wir uns allzu viel aufbürden.

 

Stets perfekt sein zu wollen - für was?

Für ein Lob, ein Kompliment, ein paar nette Worte und  einen Blumenstrauß?

 

 

 

Das ist das Ziel:

Lerne dich selbst kennen, deine Begabungen, deine Schwächen und das, was du WIRKLICH vom Leben erwartest - den Erwartungen anderen entsprechen oder deinen EIGENEN WEG gehen?

 

Eure

AnnMadt

 

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