Entdecke die Freude an Aktivität

Aktiv zu sein und dabei Freude zu empfinden ist eine gute Kombination, um das eigene Ich zu stärken.

Aktivität treibt uns an und weckt Begeisterung. 

 

Egal, ob ich mich sportlich betätige, ein Hobby nachgehe, mich gesellschaftlich oder politisch engagiere, es erfüllt einen mit Leben, gibt frische Energie und Lebensmut, die Dinge verändern und beeinflussen zu können.  Möglicherweise will ich auch etwas ganz anderes machen als was ich  jetzt tag täglich mache?

 

Einwand:

Wieso muss ich erst aktiv werden, um solche Gefühle zu entwickeln?

Kann ich mich nicht auch gut fühlen, wenn ich einfach nur gemütlich auf der Couch sitze und Tee trinke?

 

Klar,

das kann durchaus hilfreich sein, wenn ich mir dabei Gedanken mache, wie es weiter gehen soll.

Auf der Couch sitzend kann ich natürlich auch Pläne machen, zweifellos, doch um sie zu verwirklichen muss ich wohl mehr oder weniger aktiv werden.

 

Gehen wir der Sache doch einfach mal auf den Grund:

Wir leben in einer Art Starre

Viele möchten etwas verändern, wissen aber nicht so recht, wie sie das anstellen sollen oder wissen  nicht, was sie überhaupt wollen. 

 

Wie kommt diese starre Haltung zustande?

Wir leben in einer Zeit, in der das Streben nach Materiellem Vorrang hat. Auch unser Erleben, unsere Freizeitaktivitäten sind geprägt von diesem  Gedanken. 

 

Es bewegt sich nicht wirklich etwas. Probleme werden ignoriert und beiseite geschoben. 

Es ist eben einfacher, nach Materiellem zu streben, als etwas zu verändern oder Neues in die Welt zu setzen, was uns voran bringt.

Welche Faktoren beeinflussen uns bei unseren Freizeitaktivitäten?

Richtig, das Konsumieren von Produkten. 

Wenn ich beim Sport ein Energiedrink zu mir nehme, empfinde ich danach ein prickelndes Gefühl. 

Es verleiht mir ein Gefühl von Schweben einerseits und frische Energie andererseits. Ich tanke Kraft. 

 

Ein Gefühl von Leichtigkeit und Zufriedenheit rauscht durch  meinem Körper.

 

Wenn ich dann gleichzeitig auf ein Werbe- Plakat starre, die genau dieses Gefühl von Leichtigkeit unterstützt  und das Produkt anziehend darstellt, fühle ich mich grenzenlos, frei und unbesiegbar. 

 

Diese Produkte entfachen ein positives Gefühl von Kraft, sind emotionsgeladen und wir wachsen über uns hinaus, so erscheint es zumindest in diesem Moment.  Es ist ein rauschähnlicher Zustand, den wir immer wieder suchen und aufs Neue erleben wollen.

 

Ja, ich will mehr davon! Gebt mir das, was ich brauche, um mich gut zu fühlen. 

 

Gebt mir mehr davon - und es wird uns überall angeboten.

 

Nicht die sportliche Aktivität alleine ist es, was uns glücklich macht, nein, die Produkte zu konsumieren steigert es mindestens um das Dreifache! 

 

Es wird uns von der Werbeindustrie ständig eingehämmert.

Was motiviert mich dazu, aktiv zu werden?

Vom Sportlichen mal abgesehen, es ist spannend, neue Interessen und Talente zu entdecken und auszuleben. Es ist ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens und bietet einen guten Kontrast zu der reinen Pflichterfüllung.

 

Wir, die in Industriestaaten leben, wird die Errungenschaft von Materiellen leicht gemacht. Wir können es uns leisten, jederzeit das zu bekommen, was wir haben wollen bzw. meinen, es haben zu müssen.

 

Wir können uns gute Gefühle kaufen durch Produkte, die diese Lebensart unterstützen. 

 

Nach außen hin scheint alles in Ordnung zu sein, die Politik regelt unser alltägliches Leben, die Wirtschaft produziert uns die Dinge, die wir zu einem guten Leben benötigen und lassen uns in einer Blase von Zufriedenheit schweben. Was wollen wir denn sonst noch?

 

Durch das ständige konsumieren von Produkten, die uns angeboten werden, begeben wir uns in diese Art von  Starre, lassen alles mit uns machen, lassen uns einlullen und besänftigen. 

 

Doch leben wir wirklich im Einklang mit uns selbst? 

Wir schauen nicht auf andere, denen es nicht so gut geht, wir schauen auf diejenigen, denen es scheinbar noch besser geht - nämlich auf diejenigen , die im materiellen Luxus leben können, die alles haben, was wir begehren. Wir lieben es, uns deren Leben in den Medien anzuschauen und streben danach, auch wenn wir wissen, dass wir es nie haben können.  

 

Was löst dieses Verhalten  in uns aus?

Es löst das Konkurrenzdenken aus. 

 

Wir in den reichen Industriestaaten sind größtenteils auf uns selbst fokussiert, auf das eigene Glückserleben und wollen nichts wissen von den Problemen anderer. 

 

Wir wollen uns nicht an das Schlechte in der Welt orientieren sondern an das Bessere- auch, wenn beides nahe beieinander liegt. Es kann jedoch auch das Gefühl von Orientierungslosigkeit auslösen- was dann?

 

 

Wenn ich mich nicht mehr eins fühle mit der Welt - was ist dann?

Das Gefühl, "eins" zu sein mit der Welt, suggeriert mir: Ich gehöre dazu, ich bin wie die anderen auch.

Dieses Gefühl vermittelt mir Geborgenheit und Sicherheit.

 

Was ist, wenn dieses Gefühl von Zugehörigkeit verloren geht? Wodurch äußert sich das?

 

Die  Motivation ist gedrosselt. Ich erledige meine Arbeit nur noch mit dem Pflichtgefühl.

Ich empfinde keine Freude mehr bei dem, was ich tue.

Ein Gefühl von Melancholie stellt sich ein.

Ich fühle mich wie erstarrt und unlebendig, bin energielos und kraftlos.

 

Dieses Gefühl kann sich manifestieren und in eine Depression münden, die mich antriebslos macht.

Ich sehe keinen Sinn mehr bei dem, was ich tue oder von mir gefordert wird.

Ich bin nicht mehr im Einklang mit mir selbst und meiner Umgebung. 

Meistens komme ich ohne Hilfe nicht aus dieser Situation.

Depression ist zu einer Art Massenzustand geworden und das, obwohl uns an jeder Ecke der Wohlstand einsuggeriert wird mit all den tollen Produkten, die wir doch erwerben können, um unsere Lebensfreude zu steigern. Da stimmt doch was nicht!?

Welche Art von Aktivität brauche ich?

Die befriedigende Freude, die sich in mir breit macht, wenn ich ein selbst gestecktes Ziel erreiche, sei es beim Sport, im Beruf,  bei Freizeitaktivitäten oder im Privatleben, kann ich nur empfinden, wenn ich vorher aktiv geworden bin. 

 

Doch welche Art von Aktivität treibt mich voran?

 

Ein weiterer Einflussfaktor ist das Umfeld, in dem ich lebe. 

Die äußeren Bedingungen prägen mein Dasein erheblich. Das heißt keinesfalls, dass Menschen, die in prekären Verhältnissen leben (müssen),  weniger Lebensfreude empfinden können, als Menschen im materiellen Wohlstand. 

 

Die Frage, die sich hier stellt, ist:

Was löst in mir den Anreiz aus, etwas zu verändern? 

Welcher Umstand veranlasst mich, sich zu lösen vom Alten und hinauszuziehen in die Welt?

 

Der Beweggrund, aktiv zu werden:

Ich muss mich selbst finden

Ich muss mir meinen Weg bahnen

Ich möchte meinen Platz in der Welt finden

Ich suche nach dem Sinn meines Daseins

Ich erforsche mich und die Welt

Ich möchte wissen, wozu ich lebe 

Ich möchte mir eine Aufgabe suchen, die sinnerfüllend ist

Ich möchte mich aus einer Sucht befreien

Ich möchte erfahren, wie ich helfen und unterstützen kann

  • Die Liste kann beliebig verlängert werden

Das Ziel, aktiv zu werden

  • Mehr Sinnhaftigkeit
  • Mehr Aktivbereitschaft
  • Mehr Energiereserven aufbauen
  • Mehr Lebenskraft
  • Mehr Lebensfreude 

Die Liste kann beliebig verlängert werden

 

Für die einen bedeutet aktiv zu werden, das Streben nach Luxus, für den anderen ist es, herauszufinden, was Leben eigentlich bedeutet, andere leben gesundheitsbewusst, ernähren sich gut und setzen sich für die Umwelt ein, andere wollen ihr Leben einfach nur verbessern, ihre Lebensfreude steigern und viele werden aktiv, weil sie es einfach zum Überleben müssen.

 

Eure

AnnMadt

 

Meine Kurse helfen dabei, den eigenen Weg zu finden und nach neuen Möglichkeiten zu fahnden:

https://annmadt.myelopage.com/s/annmadt