Die Suche nach Zielen

Was muss ich tun, um ein Ziel zu bestimmen?

Ich möchte die entsprechenden Schritte setzen in Richtung Ziel.

Wie mache ich das, wenn ich mein Ziel noch gar nicht kenne?

 

Je konkreter ich das Ziel definiere und mir einen gewissen Zeitrahmen dafür setze, desto eher erreiche ich das, was ich möchte.

 

In diesem Artikel geht es darum, herauszufinden, welches Ziel ich überhaupt anstrebe.

Möchte ich von Berlin in Richtung  Rom oder von München in Richtung Oslo? 

 

Eines steht fest: 

Das Ziel soll zu mir passen. Was nützt mir eine Reise in das Gebirge, wenn ich ein Strandfanatiker bin?

Oder umgekehrt natürlich.

Zwischen Sehnsucht und Ziel

Was wird, wenn ich beides nicht kenne?

Was hat Sehnsucht mit einem Ziel zu tun?

 

Tatsache ist, dass ein Ziel meine Persönlichkeit prägt, genauso wie meine Träume und Sehnsüchte , die im Verborgenen liegen. Die  Begriffe sind zunächst einmal abstrakt zu sehen. Die Gemeinsamkeit der Begriffe liegt darin, dass sie noch in der Ferne liegen. Sie gewinnen erst an Bedeutung, wenn ich sie klar definieren kann. Und trotzdem liegen alle drei Begriffe nahe beieinander.

 

Wovon träume ich?

Wohin geht meine Sehnsucht?

Wo liegt mein Ziel?

 

Genau dort setze ich an. Um das Ziel herauszufinden und den Weg dorthin, muss ich ganz am Anfang beginnen. Wie kommt das eigentlich, dass wir uns nach etwas sehnen oder ein anderes Leben erträumen?

 

In sicheren Zeiten, in denen kein Arbeitsmangel herrscht, das Geld fließt  und das Einkommen gesichert ist - und die Wirtschaft boomt, stellen wir unseren persönlichen Traum gerne in den Hintergrund - was soll' s mir geht es doch gut, wozu träumen? Es ist doch alles da, was ich brauche!

Wäre da nicht ein leichtes Ziehen in der Magengegend... - Träume lassen sich eben doch nicht einfach so wegschieben. Die Sehnsucht verdeutlicht mir das Verlangen nach einem erstrebenswerten Zustand.  Sehnsucht kann mir die Richtung zeigen, in die ich gehen möchte, ein Ziel, das ich erreichen möchte.

 

So gesehen hat die Sehnsucht stärkere Aussagekraft als der Traum. Wenn ich träume, schließe ich die Realität aus. Wenn mich die Sehnsucht ergreift, ahne ich, dass es Wirklichkeit werden kann.  Ich sehne mich nach etwas, was ich womöglich doch erreichen kann. 

 

Wohin uns die Sehnsucht treibt - in vielen, vielen Romanen und Filmen ist es DAS Thema Nr. 1 - und hat  meistens nicht viel mit dem "echten" Leben zu tun. Sehnsucht, wie sie in Romanen und Filmen beschrieben wird, soll in uns Wünsche entstehen lassen, ein Begehren, ein Verlangen. Manchmal erfüllt es sich, aber oft gibt es auch kein "Happy End".

 

Träume lassen sich  nicht so einfach verdrängen, nur weil sie gerade nicht in meine Lebensplanung passen. Träume und Sehnsüchte können mich zu jeder Tages- und Nachtzeit erwischen, wir können nicht davon laufen und wollen das vielleicht auch gar nicht. 

Träume und Sehnsucht stehen am Anfang jeder Reise

Heutzutage buchen wir uns unsere Träume, indem wir auf Reisen gehen. 

Die beliebten Kreuzschifffahrten zeigen es: sich auf hoher See  fortzubewegen und andere Länder und Welten zu bereisen und entdecken, ist eine große Sehnsucht, die ich mir per Klick ermöglichen kann. 

 

Der Traum von der großen,  weiten Welt will ich mir erfüllen, das ist es, was mich antreibt.

Heutzutage geht das ganz einfach:  Durch  einen 14tägigen Trip "All inclusive" lasse ich mir die Welt direkt vor den Füßen tragen - bequem liegend am Pool.

Das ist gar nicht zynisch gemeint, denn schließlich habe ich mir das ja verdient.

 

Ich tue so viel für die Gesellschaft, ein paar Glücksmomente gönnen darf ich mir wohl mal zwischendurch!?

 

Ab und zu einen Landgang, um Land und Leute kennen zu lernen mit einem gelungen Unterhaltungsprogramm, das für Abwechslung sorgt - danach bin ich gut gerüstet für den Alltag. 

Die eigene Reise zusammenstellen

Sich eine Reise selbst zusammenstellen bedeutet ein Risiko einzugehen. 

Wer will denn schon freiwillig ein Risiko eingehen?

Es ist einfacher, den sicheren Weg zu gehen und sich nach den Wegweisern am Straßenrand zu richten oder den Ansagen des Kapitäns zu vertrauen, als sich alleine durch das Dickicht zu schlagen. 

Eine absurde Idee, oder?

 

So absurd ist das vielleicht gar nicht, denn nur, wer Neues wagt, erweitert den eigenen Horizont. 

Sich in der Welt umzusehen und zwar nicht aus Sicht eines Touristen, kann mir so manche Erkenntnis bringen, die ich vielleicht gar nicht wissen will. 

 

Übrigens: Die Globalisierung der Wirtschaft hat eine riesige Völkerwanderung nach sich gezogen, viele suchten und suchen seitdem ihr Glück in anderen Ländern und streben damit eine Verbesserung ihrer Lebensqualität an.  Nur mal so am Rande erwähnt. Aus reinem Spaß machen die Menschen sich nicht auf den mühsamen Weg in die Unsicherheit. Bitte auch mal daran denken, wenn ich die nächste Reise buche.

 

Was für uns selbstverständlich ist, das ist für andere durchaus unerreichbar!

 

Sogar in dem reichen Land Deutschland leben lt.  Statistischem Bundesamt ca. 20%  an der Armutsgrenze 

(Das Ergebnis basiert anhand von Erhebungen zu Einkommen und Lebensbedingungen.) 

 

 

Risiko scheitern?

Zurück zur selbstgewählten Reise bzw. Ziel. Um ein selbst gestecktes Ziel zu erreichen, bedarf es einiges an Vorbereitung und Denkarbeit. Je gründlicher ich meine Reise plane, desto eher wird sie von Erfolg gekrönt - und damit das Risiko zu scheitern gesenkt. 

 

"Ich bin gescheitert", sagen viele, wenn sie ihr gestecktes Ziel nicht erreichen oder es ihren Erwartungen nicht entspricht. Aus diesem Grund denken viele gar nicht erst an eine Veränderung. 

Die Angst vor "Scheitern" ist stärker als der Wunsch nach Veränderung. 

 

Meiner Meinung nach ist "Scheitern" das falsche Wort, denn ich kann gar nicht scheitern, was ich mir selbst ausgedacht habe. Die Reise ist gescheitert oder musste abgebrochen werden, weil beispielsweise die Mittel nicht ausreichten, das Wetter mir einen Strich durch die Rechnung gemacht hat (siehe Bergbesteigung) , die Anforderungen nicht bewältigt wurden, die Bürokratie mir dazwischen funkt usw., die Liste ist lang, weshalb das Ziel nicht erreicht wurde. 

 

"Ich bin Bankrott",

"Ich habe eine Niederlage hinnehmen müssen"

"Ich bin betrogen worden"

"Ich bin beraubt worden"

"Ich musste mein Vorhaben krankheitsbedingt aufgeben"

Um einige Beispiele zu nennen

Aufbruch oder Aufgeben

Wer schon einmal über eine Veränderung nachgedacht hat, weiß, dass die Überwindung , womöglich alles hinzuschmeißen und woanders neu anzufangen, einen Widerstand in mir herausfordern kann.

 

Wenn ich noch jung bin, scheint es einfach zu sein. 

Ein Auslandaufenthalt,  bevor ich ins Berufsleben starte, ist durchaus nicht ungewöhnliches mehr und machbar.  Erstmal vorsichtig ins Leben hineintappen, als sich gleich festlegen zu müssen. 

 

Sich zu lösen von der bedrückenden Enge der Heimatstadt ist ebenfalls das Ziel vieler junger Leute.

Die Vielfalt der Großstadt lockt: Ich will noch etwas erleben, bevor die Routine des Berufslebens mich verschluckt. Die Ernüchterung tritt bei einigen schnell ein: Das Leben in der Großstadt ist teuer, die Kosten fressen meinen Verdienst schnell auf und es bleibt nichts übrig.

Von meinen Plänen und Träume weit und breit  nichts zu sehen. 

 

Da heißt es schnell:

Ab nach Hause  und am Elternhaus anbauen, die Mama freut sich auf die Enkel und Papa braucht sowieso Hilfe beim Rasenmähen, der Rücken spielt nicht mehr so richtig mit, da ist es verlockend, wenn der Sohn oder die Tochter mit Familie wieder einzieht.

Das Glück pur - oder doch nicht?

Ich will das Leben bunt

Für manche ist die Vorstellung zurück zum Elternhaus zu kehren, ein Gräuel und sie sagen:

Ich will mehr - ich will hinaus und neue Abenteuer bestehen. 

Ich will mich selbst kennen lernen und meinen eigenen Platz finden. 

 

Beispiel:

Ich stehe im heimischen Garten und schneide die Hecke. Plötzlich lasse ich die Gartenschere fallen und halte verschreckt inne:

 

Was mache ich da eigentlich?

Wer bin ich denn eigentlich?

Und überhaupt - was will ich? 

Wohin will ich?

 

Als 35jähriger Hecken schneiden und nach getaner Arbeit abends die Rente ausrechnen?

Ich drehe mich um und sehe meine Frau lachend mit dem Hund herumtollen - und der Sohn quietscht vor Vergnügen - unser Wunschkind-  und das Töchterchen ist auch bereits unterwegs.

 

Familienleben gut und schön, doch:

Wo sind meine Träume geblieben?

Sehe ich mich als Teil der Gesellschaft oder als Individualist?

Das ist die Frage, die ich mir in diesem Moment stellen muss. 

Das ist die Frage, die am Beginn jeder Veränderung steht:

 

Was will ich (noch)?

 

Diese Fragen sind gar nicht so schockierend, wie manche Realisten meinen.

Diese Fragen bringen mich auf die Spur zu meinem eigenen Leben. 

Irgendwann geben wir das Träumen auf - weil wir uns den Pflichten widmen oder meinen, unseren Bedürfnissen den Pflichten unterordnen zu müssen.

 

Wir hören auf, unseren Sehnsüchten zu folgen.

 

Die Antwort auf diese Fragen führt mich zu meinen Bedürfnissen.

Erfüllt mein jetziges Leben meine Bedürfnisse?

Wenn ich mich lediglich als Teil der Gesellschaft erlebe und einfach nur mit der Masse mitmarschiere, gebe ich meine Individualität auf und mache, was von mir verlangt wird.

 

Habe ich überhaupt eigene Bedürfnisse? 

Ein Rekrut bei der Bundeswehr muss seine oder ihre persönlichen Bedürfnisse aufgeben, um höhere Aufgaben erfüllen zu können. Sie müssen ihre Gefühle und Emotionen abgeben.

 

Die Frage, die sich nun stellt ist:

Ist das, was ich Tagtäglich mache, für mich sinnerfüllend?

 

Ein Soldat oder Soldatin wird sagen:

"Ja, ich diene dem Heimatland  und wehre den Feind ab!"

 

Empfinde ich Lebendigkeit in mir, wenn ich diese  Frage beantworte?

 

Weltoffenheit ist auch ein erstrebenswertes Ziel.

Weltoffen zu sein bedeutet, aufgeschlossen und wissbegierig zu sein dem Leben gegenüber.

 

Was bedeutet es, weltoffen zu sein?

 

Die Welt erkunden zu wollen. 

Für den Frieden einzutreten. 

Die Menschenrechte achten.

Nur, um ein paar Beispiele zu nennen.

 

"Die Hecke muss schließlich auch geschnitten werden", mag der Realist nun entgegenhalten.

 

Klar, sie verdichtet sich immer mehr, wenn sie nicht geschnitten wird. 

So kann es auch mit den Gedanken gehen - wir versteinern, wenn wir nicht bereit sind, sich Neuem hinzuwenden. Darüber nachdenken, wie es sein könnte in der Zukunft.

 

Wohin wir wollen......

 

Eure 

AnnMadt

 

Kurse, die weiterhelfen auf dem Weg zur  Veränderung und wie ich mein Ziel erreiche:

https://annmadt.myelopage.com/s/annmadt/crash-kurs-veraenderung

 

https://annmadt.myelopage.com/s/annmadt/profil-check-1

 

https://annmadt.myelopage.com/s/annmadt/identitaetsfindung

 

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